Matou

Roman

Die großen Fragen der Menschheit – betrachtet von einem einzigartigen Kater: Matou. Sein Leben ist ein Sieben-Leben-Leben, es reicht von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart. Seine Leidenschaft ist es, den Menschen verstehen zu lernen. E.T.A. Hoffmann und Andy Warhol kannte er persönlich, auf der Katzeninsel Hydra führte er einst einen autokratischen Staat und kämpfte im Kongo gegen die Kolonialherren. Matous Leben sind voller großer Abenteuer, er ist ein wilder Geschichtenerzähler und ein noch größerer Philosoph. Er ist der Homer der Katzen. Der neue große Roman von Michael Köhlmeier ist eine Liebeserklärung an Mensch und Tier: voller Sprachwitz und Ironie. Ein Geniestreich.

Moderation: Dr. Pia Reinacher & Dr. Wolfgang Herles

8. September 2022

Michael Köhlmeier 

Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Köhlmeier besuchte die Volkshochschule in Hohenems und das humanistische Gymnasium Feldkirch. Er studierte 1970-1978 Germanistik und Politologie in Marburg/Lahn sowie Mathematik und Philosophie in Giessen und Frankfurt/Main. 
In seinem Roman "Zwei Herren am Strand" (2014) geht es um die aussergewöhnliche Freundschaft von Charlie Chaplin und Sir Winston Churchill, um Depressionen sowie um den gemeinsamen Feind Adolf Hitler, In "Das Mädchen mit dem Fingerhut" (2016) erzählt er die Geschichte von Flüchtlingskindern, insbesondere des sechsjährigen Mädchens Yiza. "Bruder und Schwester Lenobel" (2018) handelt vom Verschwinden eines Familienvaters und das Fortwirken von Traumata über mehrere Generationen einer Familie. Die Märchen (2019) erzählen verstörende, unheimliche Geschichten wie die der traurigen Frau und dem neidischen Arzt, oder die der Schneeblume und Kasgsichtl. In seinem jüngsten Roman Matou (2021) beschäftigt sich ein Kater mit den grossen Fragen der Menschheit. Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis.

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