Peter Severin Kroyer: Rosengarten, 1893

Eine Lese- und Gesprächsreihe von Pia Reinacher in Kooperation mit der Volkshochschule Zürich

Renommierte Schriftsteller lesen vor und unterhalten sich mit der Literaturkritikerin und Autorin Pia Reinacher über Leben und Werk.


Lesen ist ein schöpferisches Spiel mit der verborgenen Sehnsucht. Schriftsteller antworten darauf emotional und intellektuell. Zum Start der Reihe diskutiert der renommierte Psychoanalytiker Jürg Acklin über Literatur, Zensur und Sexismus. Jonas Lüscher und Peter Stamm, zwei der erfolgreichsten Schweizer Schriftsteller, lesen aus neuen Büchern und sprechen mit der Literaturkritikerin Pia Reinacher über Leben, Schreiben und Werk.

 

Zeit

Montag, 23.04. - 18.06.
19.30 - 20.45 Uhr
(anschliessend Apéro, im Preis inbegriffen)

Ort

Uni Zürich-Zentrum
Rämistrasse 71
8006 Zürich

23. April

Jürg Acklin
Als Psychoanalytiker und Schriftsteller ist Jürg Acklin ein Spezialist für die aktuellen Debatten von Moral, Sexismus und Empörung. Schriftsteller bewegten sich schon immer auf dem riskanten Feld von Sexualität und provozierender Grenzüberschreitung. Birgt der grassierende Inquisitionsfuror Gefahren für die Kunst? Diskussion mit Beispielen von Philip Roth, Gabriel García Márquez und Vargas Llosa, vorgetragen von Mona Petri Fueter (siehe rechts).

Mona Petri Fueter
Die bekannte Schweizer Schauspielerin Mona Petri Fueter liest Textpassagen aus Werken von Philip Roth, Gabriel García Márquez und Vargas Llosa.
Sie erhielt 2003 den Schweizer Filmpreis als Beste Darstellerin für ihre Rolle in "Füür oder Flamme" von Markus Fischer sowie im gleichen Jahr den Shooting Star Award an der Berlinale.


28. Mai

18. Juni

Jonas Lüscher

Der Debütroman «Frühling der Barbaren» (2013) variiert die Verirrungen des Schweizer Fabrikerben Preising vor dem Hintergrund der Finanzkrise. Der zweite Roman, «Kraft» (2017) verfolgt den unglücklich verheirateten Intellektuellen Kraft, der sich mit Schlauheit aus seiner finanziellen Misere katapultieren will. Lüscher erhielt dafür den Schweizer Buchpreis 2017.

Peter Stamm

Mit seinem Erstling «Agnes» (1998) etablierte er sich als Shooting Star der deutschsprachigen Literaturszene. Sein Lieblingsthema: die unerklärliche Liebe zwischen zwei Unbekannten. Sein neuer Roman «Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt» (2018) erforscht die Fatalität des amourösen Schicksals. Nomination für die Shortlist des Man Booker International Prize (2013).


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